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Symbolbild für E-Learning

Tanja Adamus

Autor: Tanja Adamus

Die Kopfstand-Methode ist eine Variante des Brainstormings. Sie ist besonders dann geeignet, wenn Sie befürchten mit einem klassischen Brainstorming nur wenige Ideen zu erzielen und bei den üblichen Verdächtigen festzustecken. Die Kopfstand-Methode macht sich zwei Aspekte zu Nutze, um dieses zu vermeiden:
1. Bei einem Kopfstand kehrt sich die Perspektive um, in der wir unsere Umwelt wahrnehmen. Wir entdecken Dinge, die uns bisher verborgen geblieben sind und sehen Bekanntes auf eine neue Weise.
2. Vielen Menschen fällt es leichter Kritik zu formulieren als positive Aspekte zu benennen.

Ein Bild, das vermutlich viele Leser*innen aus Film und Fernsehen spontan vor Augen haben werden: Eine Gerichtsverhandlung, es sieht denkbar schlecht für den Angeklagten aus. Doch dann kommt der Auftritt seiner Anwältin, die es durch geschicktes Fragen und einen brillanten Vortrag schafft, dass der wichtigste Zeuge zugibt, gelogen zu haben. Der Angeklagte wird freigesprochen, es folgt die große Siegesfeier. Auch wenn dieses Setting den Berufsalltag von Jurist*innen insbesondere mit LL.B.-Abschluss nicht akkurat wiedergibt, findet sich doch ein wichtiges Element darin: Rhetorische Kenntnisse und ihre Anwendung sind zentral für viele juristische Berufsfelder – auch in Behörden oder der Privatwirtschaft. Diesem Aspekt wird auch in der Ausbildung zukünftiger Jurist*innen an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität Rechnung getragen. Das Modul „Rhetorik, Verhandeln und Mediation“ kann als Wahlfach sowohl im Bachelor of Laws als auch im Studiengang für die Erste Juristische Prüfung belegt werden.

Die FernUniversität in Hagen ist Partnerhochschule von